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Informationen des Strategieberaters vom 11.03.2011

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Nordafrika bremst Aktienmärkte

Die Aktienmärkte haben im Februar mit Ausnahme der Emerging Markets leichte Zugewinne verzeichnet. Größere Kursavancen haben die Unruhen in Nordafrika verhindert, die anziehende Erdölpreise nach sich gezogen haben. Ein zu starker Anstieg bei den Energiepreisen könnte sich dämpfend auf den Konjunkturverlauf auswirken. Gestützt hat die Märkte die sich weiter aufhellende Stimmungslage in den USA und in Teilen Europas. Die Berichterstattung seitens der Unternehmen ist gleichfalls geprägt von einem zunehmenden Optimismus. Sowohl die Gewinne als auch die Umsätze konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Es scheint so, dass die Unternehmen die Krise genutzt haben, um ihre Kosten zu senken und ihre Effizienz zu steigern.

Renditen steigen weiter

Der Renditeanstieg hat sich auch im Februar fortgesetzt, wenn auch im deutlich verringerten Tempo. Die 10-jährigen Bundesanleihen rentieren mit 3,2% nur knapp über den Ständen vom Vormonat. Höhere Kursverluste bei den Renten hat die EZB verhindert, die Anfang des Monats Zinserhöhungsängste aus dem Markt nahm. Zu einem kräftigeren Zinsanstieg ist es dagegen in den USA gekommen, wo die Renditen 10-jähriger Anleihen auf 3,60% geklettert sind. Der kräftige Renditeanstieg in den USA war begründet mit guten Konjunkturdaten. Insbesondere die kräftigen Anstiege der ISM-Indizes für das Verarbeitende Gewerbe und für den Dienstleistungsbereich haben deutliche Hinweise dafür geliefert, dass der Aufschwung in den USA an Breite gewinnt.

Ruhiger Devisenmarkt

In ruhigen Bahnen verlief im Februar die Entwicklung zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Dafür hatte in erster Linie die Europäische Zentralbank gesorgt, die ihr Statement vom Januar, dass sie demnächst an der Zinsschraube drehen will, Anfang Februar wieder deutlich abschwächte. In der Folge erholte sich die amerikanische Währung, aber auch der japanische Yen konnte gegenüber dem Euro an Boden gewinnen. In der zweiten Monatshälfte hat sich das Blatt wieder gewendet und der Euro verzeichnete wieder Kursgewinne. Stabil zum Euro präsentierten sich „Fluchtwährungen“ wie die Schwedische Krone, die Norwegische Krone und der Schweizer Franken.

 

Im Februar haben wir folgende Transaktionen vorgenommen:

Käufe

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  • J. Bär Japan Leading Stock Fund
  • StarCap Argos
  • Raiffeisen-Osteuropa-Rent T

Verkäufe

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  • M&G Global Basics Fd.
  • Threadneedle Pan Euro Smaller Comp.
  • Oppenheim Extra Bond
  • db x-trackers Eonia
  • Gartmore Latin American Fund                   

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