Cash einsetzen

Der doppelte Kursrutsch der vergangenen Woche an den amerikanischen Börsen war der vorläufige Höhepunkt des sich schon in den letzten Wochen abzeichnenden Trends von fallenden Aktienkursen. Auslöser war hauptsächlich die Sorge der Anleger vor einem schnelleren Ende des billigen Geldes im Zuge von ansteigenden Zinsen durch einen aufkommenden Inflationsdruck. Besonders das Anziehen der Stundenlöhne in den USA vom Arbeitsmarktbericht letzten Freitag haben die Inflationssorgen neu befeuert. Höhere Inflationsrisiken bedeuten höhere kurz- und langfristige Zinsen. Und höhere Zinsen wirken sich wiederum negativ auf die aktuell hohen Bewertungen bei Aktien und Unternehmensanleihen aus. Dadurch sind risikoreiche Wertpapiere anfällig, wenn die Zinsen steigen sollten.
Der schnelle Ausverkauf an den US-Börsen gestern dürfte auch technisch durch computergesteuerte Verkäufe – ein sogenannter "flash crash" – gewesen sein. So hat der S&P 500 gestern beispielsweise mehr als 800 Punkte in nur 10 Minuten verloren. Der signifikante Anstieg der Volatillität (z.B. des VIX-Index) war dementsprechend eher von technischer Natur und somit nicht zwingend ein Indikator für eine erhöhte Risikowahrnehmung der Anleger. Die Geschwindigkeit der Kursverluste der letzten Wochen war sicherlich ungewöhnlich, das reine Gesamtausmaß der Kursverluste ist aber nicht ungewöhnlich.
Aus unserer Sicht ist die Gefahr, dass die US-Notenbank Fed oder auch die europäische EZB die Zinsen zu schnell erhöht und damit die Sorge eine Rezession auslöst, gering. Einen Crash erwarten wir nicht. Solange sich die Wirtschaftsdaten und die Unternehmensgewinne positiv bleiben, gehen wir von einer – nicht mal ungesunden – Korrektur aus. Wer noch Cashbestände hat, kann diese jetzt zu gezielten Neukäufen oder Aufstockungen bei Aktien oder Fonds nutzen. 
An der Grundeinschätzung in unserem aktuellen Marktausblick, Ausgabe Februar, halten wir nach wie vor fest: 

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